Mondphasen
Der Mond durchläuft auf seiner Reise um die Erde vier verschiedene Phasen, denen von jeher verschiedene Einflüsse auf unseren Körper zugeschrieben werden und wer Lust dazu hat, kann es selbst ausprobieren.
Herrscht auf der Erde Neumond, steht der Mond von uns aus gesehen zwischen Erde und Sonne und die uns zugewandte Seite liegt somit völlig im Dunklen. Den Tagen vor Neumond sagt man besondere Kräfte zu. So ist es beispielsweise ratsam einen Obst- oder Fasttag einzulegen, da die Entgiftungsbereitschaft des Körpers am größten ist. Schon wenige Stunden nach Neumond wandert der Erdschatten weiter und eine feine Sichel, auf der Mondoberfläche von links nach rechts bewegend, wird sichtbar. Jetzt heißt es, dem Körper möglichst das zuzuführen, was stärkt und aufbaut. Ungesunde Ernährung verwandelte sich jedoch auch leichter in Übergewicht. Sobald der Mond die Hälfte seiner Reise hinter sich hat, erleuchtet eine volle, helle Kugel die Nacht und wir sprechen vom Vollmond. Es bietet sich ein idealer Fasttag an und gesammelte Heilkräuter entfalten eine größere Kraft. Danach beginnt die 13- tägige Phase des abnehmenden Mondes. Wer jetzt fastet kann sich über einen größeren und schnelleren Erfolg freuen. Noch einen kleinen Tipp: Haus- und Gartenarbeiten lassen sich in dieser Zeit leichter und effizienter erledigen.
Das Gericht lässt sich gut vorbereiten, so kann man der Ostereinladung entspannt entgegenblicken.
Eierkren
4 Ostereier, 1EL öl, 1 Prise Salz, 1 EL Essig,3 EL Sauerrahm, geriebener Kren
Die Eier schälen, hacken und mit den anderen Zutaten gut vermischen.
Tipp: Zum Osterschinken servieren.
Gutes Gelingen
Viele fragen sich, warum Ostern in diesem Jahr auf ein so spätes Datum fällt.
Das ist leicht erklärt: Ostern ist eines der ,, beweglichen” Feste im Kirchenjahr.
Der Ostersonntag wird immer am ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert. Der erstmögliche Termin für den Ostersonntag ist somit der 22.März,der späteste der 25.April. Da dieses Jahr der erste Frühlingsvollmond erst am Montag, dem 18.April, scheint(der letzte Vollmond am 19.März fiel noch in den Winter), wird der Ostersonntag heuer am 24.April begangen.
Da sich Christi Himmelfahrt(40.Tag des Osterfestkreises), Pfingsten (50 Tage nach Ostern) und Fronleichnam (60 Tage nach Ostern) nach dem Osterdatum richten, fallen Sie heuer alle in den Juni.
Der Frühling hat sich nun endgültig aus den Fesseln des Winters befreit. Die Obstbäume stehen in voller Blüte, die Wiesen erstrahlen in saftigem Grün und ein leicht süßlicher Duft liegt in der Luft – Die Natur ist zu neuem Leben erwacht. Auch das Osterfest, das Fest der Auferstehung, nähert sich in raschen Schritten und beendet die vierzig tägige Fastenzeit. Mit dem Aschermittwoch wird die Fastenzeit eingeleitet und in der Karwoche findet sie ihren Höhepunkt. Die Bräuche rund um diese feierlichen Tage sind vielfältig und haben lange Tradition. Am Palsonntag, dem Beginn der Karwoche, wird sinnbildlich der Einzug Jesu in Jerusalem gefeiert. Dabei gilt es für die Kinder jedes Jahr eine möglichst hohe „Palmstange“ zu haben. Es kann schon mal vorkommen, dass sie bis kurz unter die Kirchendecke reicht. Am Gründonnerstag setzen die Kirchenglocken bis zum Abend des Karsamstages aus und werden durch Ratschen, einem aus Holz angefertigten Instrument, ersetzt. Zum Abschluss der Fastenzeit, am Karfreitag, finden in einigen Tiroler Orten eindrucksvolle Karfreitagsprozessionen statt. Am Karsamstag wird das traditionelle Osterfeuer endzündet und richtig lustig geht es dann beim Frühstück am Ostersonntag zu. Beim „Eierpecken“ werden die Spitzen der Eier zusammengestoßen und bei wem das Ei ganz bleibt, ist Gewinner. Nach dem Frühstück geht‘s gleich hinaus ins Freie, um möglichst schnell die versteckten Osterneste zu suchen. Am Hof gibt es viele Verstecke – bei unserer Eselin Emma im Stall, hinter Sträuchern und Blumentöpfen oder im Wasserpark. Und der ein oder andere sieht vielleicht noch den Osterhasen um die Ecke hoppeln.